
His Abenteuer mit Finja, der schlauen Füchsin
Von Hi · am 29.4.2026 · DE
Hi, ein zwölfjähriges Mädchen mit einer tiefen Liebe zu Tieren, verbrachte jeden freien Nachmittag im Grunewald. Sie kannte jeden Baum, jeden Pfad und fast jedes Tier, das dort lebte. Ihr größtes Hobby war es, die verschiedenen Tierstimmen zu imitieren, und die Tiere schienen sie zu verstehen, besonders eine junge Füchsin namens Finja, die oft neugierig aus dem Gebüsch lugte.
Eines sonnigen Dienstags, während Hi die Rufe eines Buntspechts übte, entdeckte sie Finja mit einem verletzten Bein. Das Herz des Mädchens zog sich zusammen. Vorsichtig näherte sie sich dem Fuchsmädchen, sprach leise und beruhigend, so wie ihre Mutter es ihr beigebracht hatte, wenn sie Tieren begegnete. Finja zögerte zuerst, aber dann spürte sie His ruhige Ausstrahlung und ließ sie näherkommen.
Hi wusste genau, was zu tun war. Sie erinnerte sich an einen alten Trick, den sie in einem Tierbuch gelesen hatte: Man musste das Vertrauen eines verletzten Tieres durch eine sanfte Melodie gewinnen. Sie begann, eine leise, beruhigende Melodie vor sich hinzusummen, eine, die ihre Großmutter ihr oft vorgesungen hatte. Finjas Ohren zuckten, und ihre Augen begannen, langsam zu leuchten.
Mit jedem Ton, den Hi sang, schien Finjas Schmerz ein wenig nachzulassen. Das Mädchen spürte, wie eine unsichtbare Verbindung zwischen ihr und dem Fuchsmädchen entstand, ein Gefühl puren Vertrauens. Doch plötzlich hörte Hi ein lautes Rascheln im Unterholz, das nicht von einem Tier stammte, das sie kannte. Es klang schwerer, fast metallisch, und kam immer näher.
Was war das für ein Geräusch, das Finja und Hi gleichermaßen erstarren ließ und eine unbekannte Gefahr ankündigte?
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