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Das Geheimnis des verschwundenen Federviehs

Das Geheimnis des verschwundenen Federviehs

Von Naza · am 14.4.2026 · DE

Naza, ein aufgewecktes elfjähriges Mädchen mit einer großen Liebe zu Tieren, verbrachte ihre Nachmittage am liebsten im Tierheim „Sonnenschein“. Jedes Tier dort kannte Sie beim Namen und wusste genau, welche Streicheleinheiten es am liebsten mochte. Eines Dienstags jedoch, als Naza wie gewohnt nach der Schule das Tierheim besuchte, bemerkte Sie sofort, dass etwas nicht stimmte.

Der sonst so lebhafte Hühnerstall war mucksmäuschenstill. Die Tür stand einen Spalt offen und von den zehn prächtigen Hühnern, die dort wohnten, fehlte jede Spur. Naza fühlte einen kleinen Stich im Herzen, aber auch eine Welle der Entschlossenheit. Das war ein Fall für Detektivin Naza! Sie rief ihren besten Freund, den Schäferhund Bello, der treu an Ihrer Seite war, und gemeinsam begannen sie, den Hof nach Spuren abzusuchen.

Naza, mit ihrem scharfen Blick für Details, entdeckte Fußspuren im weichen Erdboden nahe des Stalles, die nicht von den Hühnern stammen konnten. Sie waren zu groß und führten direkt zum alten Apfelbaum am Rande des Grundstücks. Bello schnüffelte aufgeregt am Boden und bellte leise, als er etwas Auffälliges unter den Wurzeln fand.

Unter einem Busch, versteckt vor neugierigen Blicken, fand Naza eine einzelne, glänzende Feder – aber es war keine gewöhnliche Hühnerfeder. Sie schimmerte in den schönsten Farben, die Naza je gesehen hatte, und verströmte ein sanftes, unerklärliches Leuchten. War das vielleicht ein Hinweis auf ... Wunder?

Plötzlich hörte Naza ein leises Gackern, das nicht aus dem Hühnerstall, sondern aus der Richtung des geheimnisvollen Sees am Waldrand kam!

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